Im schönsten Wetter fuhren wir von zu Hause los nach Bellwald zum Saison Abschluß des Ixs Swiss Downhill Cup 
Richtung Süden wurde das Wetter zunehmend schlechter und als wir in der Nacht über den Furca Pass mussten hatten wir dann -1 Grad und rechneten mit Glätte.


Dank der guten Beschreibung vom Veranstalter, fanden wir in Bellwald zügig unseren Stellplatz und gingen erst einmal schlafen.
Freitagmorgen war es bedeckt und die ersten Regentropfen weckten uns doch beim Trackwalk war es recht trocken. Die Strecke war wie alle schon versprochen hatten mit vielen natürlichen Bereichen wie Steinfelder, Wurzelteppiche, Anlieger und einige Sprünge versehen. Es war pulvertrocken, stellenweise wie auf einer Sanddüne an der Ostsee.
Also war ein wenig Regen garnicht schlecht um nicht so viel Staub zu schlucken.
Gesagt getan, nach dem Motto fing es passend mit dem Training in Strömen an zu regnen und hörte nicht mehr auf, bis sich die Strecke in ein einziges Schlammfeld verwandelte.
Aber es machte riesigen Spaß, denn die Bedingungen machten es deutlich schwerer und anspruchsvoller.
Dagegen war das Schlange stehen am Bikewasch und das aus den Schlammklamotten steigen eine echte Sauerei.
Noch schöner dann am Samstagmorgen wieder rein in die Klamotten, doch nach der ersten Abfahrt war wieder alles Top und so lief auch das Training. 
Für den Seedingrun war ich gut vorbereitet und zu unser aller Glück riss
 der Himmel auf und die Sonne blitzte durch, es blieb trocken.
Die Strecke war allerdings noch sehr matschig und gleich im ersten Stück rutschte ich weg, mein Lenker schlug ein und ich machte eine Rutschpartie auf den Knien .
Trotzdem reichte es um meine Startnummer (32) als Platzierung zu halten.
Alle schauten was das Wetter wohl am Sonntag machte, denn es war wieder viel Regen angekündigt und es hatte letzte Nacht sogar bis auf 2000 Meter geschneit.
Der Regen setzte schon ein als der Seedingrun vorbei war und prasselte die ganze Nacht aufs Dach.
Am Sonntag morgen allerdings war es nur sehr nebelig, irgendwie setzte sich keiner so richtig in Bewegung, 
Erst als sich der Nebel lichtete und die Sonne sich durchsetzte kam Bewegung in die Fahrer.
Es war zwar sehr kalt aber die Sonne motivierte und das Training war super geil.
Jetzt war es fürs Rennen zu entscheiden, wie wird die Strecke und welche Reifen soll man fahren.
Alle die runterkamen sagten:"Schlammreifen", aber die Sonne trocknete immer mehr ab und als ich oben einen Blick auf die Strecke machte, war mir klar das ich die falschen Reifen drauf hatte.
Der Lauf war garnicht schlecht....
Mir sagte mal ein guter Bekannter, dass ich ein guter Fahrer wäre aber eben nicht die Eier hätte. Heute hatte ich das Gefühl er hat recht, ich hätte mehr riskieren können.
Das nehme ich mit in die nächste Saison und arbeite daran.
Danke JJ
Und danke an alle die diese Saison mit mir bestritten haben.
Meine Eltern und Geschwister
Mein Teamchef Ingo Kappher
Freunde und Bekannte
Meine Sponsoren
Mein Fahrrad